Research Grant "Genderforschung in MINT" an der º£½ÇÖ±²¥

Der Research Grant „Genderforschung in MINT“ wird aus Mitteln des Landesgleichstellungsprogramms RLP finanziert und im Auftrag der vergeben. Hierbei handelt es sich um zweckgebundene Mittel für Gleichstellung, die u.a. für die Förderung von Wissenschaftler*innen auf verschiedenen Karrierestufen bzw. Qualifikationsphasen eingesetzt werden sollen. Der Research Grant richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen, die in einem eigenen Vorhaben die Relevanz von Genderfragen in Forschungsfeldern in bzw. zu Ingenieur-, Lebens- und Naturwissenschaften (MINT) [1] untersuchen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Fachkultur (MINT oder Humanities) die Wissenschaftler*innen kommen.
Verschiedene Bundes- und Länderinitiativen fördern inzwischen verstärkt Vorhaben zu gendersensibler MINT-Forschung – sei es zur Entwicklung von Qualitätskriterien für MINT-Projekte, zur Verzahnung von Theorie und Praxis mit dem Ziel, daraus Handlungsempfehlungen für Akteur*innen in Politik, Wirtschaft und Bildung zu formulieren oder zur Untersuchung von Geschlechtsunterschieden im Bildungskontext und zur Gewinnung und zum Verbleib von Frauen in akademischen MINT-Berufen. In diesem Sinne fördert die º£½ÇÖ±²¥ sowohl Projekte, die die Relevanz von Geschlechterdimensionen im Forschungsfeld aus interdisziplinärer Perspektive betrachten, als auch Ansätze, die sich mit Fragen zu Geschlecht und Vielfalt in Forschungsinhalten und -methoden einschlägiger Fächer ²ú±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù¾±²µ±ð²Ô.
Die Finanzierung umfasst eine ±Ê°ù´ÇÂá±ð°ì³Ù´Úö°ù»å±ð°ù³Ü²Ô²µ von bis zu 5.000 Euro. Mit dem Research Grant werden Vorhaben zum Austausch (z. B. Einladung von Gastwissenschaftler*innen, Kontaktreisen), der Besuch oder die Organisation von Veranstaltungen (z. B. Workshops, Methodenwerkstätten oder andere kreative Formate) sowie der Einsatz von Sachmitteln für das konkretes Projekt (z. B. Lizenzen, Honorare) gefördert. Je nach Format können Sachmittel, Reisekosten oder auch Hilfskraft-Stunden abgerechnet werden. Da die Maßnahme an die Laufzeit des Landesgleichstellungsprogramms gebunden ist, müssen die Mittel bis Ende 2026 verausgabt sein.
Antragsberechtigt sind:
- Wissenschaftler*innen aller Karrierestufen und Fachbereiche der º£½ÇÖ±²¥, die in einem eigenen Vorhaben die Relevanz von Genderfragen in Forschungsfeldern in bzw. zu Ingenieur-, Lebens- und Naturwissenschaften (MINT) untersuchen
- Wissenschaftler*innen, die die Kriterien zur Nutzung der Angebote des Center for Early Career Researchers (REaCh) der º£½ÇÖ±²¥ nicht erfüllen, werden ggf. bevorzugt berücksichtigt.
Die Bewerbungsfrist für den Research Grant ist der 1. Mai 2026.
Einen Bescheid zu Ihrem Antrag erhalten Sie spätestens bis zum 1. Juni 2026.
Eine Bewerbung muss folgende Unterlagen (nach Möglichkeit eine PDF-Datei mit allen Anlagen) beinhalten:
- Bewerbungsformular mit Verortung des Projekts an der º£½ÇÖ±²¥ und Budgetplanung
- Beschreibung des Forschungsvorhabens (max. 2 Seiten)
- Ggf. Zeit- und Arbeitspläne für die Förderdauer
Im Anschluss an die Förderung sind ein Abschlussbericht (max. 1 Seite) und ein Verwendungsnachweis für das verwendete Budget einzureichen.
Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an das Referat für Gleichstellung, Vielfalt und Familie (GVF) der º£½ÇÖ±²¥ (E-Mail: annegret.scheibe[at]rptu.de). Nachfragen per Mail oder telefonisch (06341 280-31243) beantwortet Ihnen Annegret Scheibe.
[1] MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik); engl. STEM (Science, Technology, Engineering, Mathematics).
Der Antrag zum Download
Nur durch Login ±¹±ð°ù´Úü²µ²ú²¹°ù.
(Bitte Formular downloaden, über PDF-Programm öffnen und dann ausfüllen.)