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Besteht durch althergebrachte Strukturen an Hochschulen die Gefahr des Machtmissbrauchs gegenüber Studierenden und µþ±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù¾±²µ³Ù±ðn in der Wissenschaft? In drei Impulsvorträgen wird es darum gehen, Machtstrukturen an Hochschulen zu diskutieren, Erfahrungen zu reflektieren und Möglichkeiten der Veränderung aufzuzeigen.
Die Impulsvorträge finden online statt.
23.11.2023, 14:00-15:30 Uhr
Rassismuserfahrungen von Wissenschaftler:innen of Color. Eine machtkritische Analyse
Vildan Aytekin, Promovendin in der Fakultät für Erziehungswissenschaft der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bielefeld
Anders als im angloamerikanischen Raum, in dem trotz seiner hegemonialen, weiß-männlich-christlichen Prägung die Anzahl der Mitarbeiter:innen of Color auf allen universitären Ebenen stetig angestiegen ist, sind Lehrende of Color an deutschen Hochschulen noch eher ein neues Phänomen. Dies führt insbesondere dann, wenn es um Lehrinhalte geht, die sich selbst wiederum mit gesellschaftlichen Macht- und Differenzverhältnissen beschäftigen, zu besonderen Herausforderungen.
Der Beitrag untersucht Erfahrungen von Lehrenden of Color an deutschen und österreichischen Hochschulen im Kontext von Rassismus. Hierfür werden Erkenntnisse aus Interviews präsentiert. Bei der Analyse geht es vor allem darum, die spezifischen Erfahrungen, die Wissenschaftler:innen of Color in Forschung und Wissenschaft, sowie ihrem akademischen Arbeitsalltag machen, zu eruieren. Welche Herausforderungen erleben sie und welche Strategien setzen sie ein, um diesen zu begegnen? Der Beitrag bietet wichtige Einblicke und trägt zur Diskussion über Rassismus an ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùen bei.
07.12.2023, 14:00-15:30 Uhr
Abhängigkeitsbeziehungen und Machtmissbrauch in der Promotionsbetreuung
Dr. Sandra Beaufays, ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Duisburg-Essen, Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW
Das Wissenschaftssystem in Deutschland forciert Abhängigkeitsverhältnisse in der Promotionsbeziehung und macht Führungspositionen tendenziell unantastbar. Damit ist es besonders offen für Machtmissbrauch und missbräuchliches Verhalten von Professor*innen gegenüber Mitarbeitenden und Studierenden, unter denen es wiederum Personen mit sozial vulnerablen Profilen gibt, die besonders gefährdet sind.
Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über Machtverhältnisse im wissenschaftlichen Feld und zeigt, wie diese durch Hochschulstrukturen in Deutschland verstärkt und für Promovierende potenziell gefährdend wirken können. Darüber hinaus wird auf das bislang unzureichende Melde- und Unterstützungssystem in konkreten Fällen von Machtmissbrauch an Hochschulen eingegangen.
Registrierungslink:
14.12.2023, 14:00-15:30 Uhr
Studierende, studentische µþ±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù¾±²µ³Ù±ð & Machtmissbrauch in der Wissenschaft
Sophia Hohmann, Projektmitarbeiterin am Zentrum für Lehren und Lernen an der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Bielefeld und Mitglied im Netzwerk gegen Machtmissbrauch in der Wissenschaft
Seit geraumer Zeit werden immer wieder verschiedene Fällen von Machtmissbrauch an Hochschulen publik. Studierende stellen statistisch gesehen die größte Statusgruppe an Hochschulen dar und doch werden sie vielfach nicht in die Diskussion um Machtmissbrauch in der Wissenschaft einbezogen oder als relevante Gruppe berücksichtigt. Ziel des Vortrags ist es, das Problembewusstsein im Hinblick auf Machtmissbrauch zu schärfen und Studierende und studentische µþ±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù¾±²µ³Ù±ð als potenziell betroffene Gruppe sichtbar zu machen. Im Vortrag gehe ich zunächst auf verschiedene Erscheinungsformen und strukturelle Gründe für Machtmissbrauch in der Wissenschaft ein. Darauf aufbauend werden verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten erläutert und eingeordnet.
Registrierungslink:
Die Impulsvortragsreihe wird im Rahmen der Prävention gegen Diskriminierungen jedweder Art nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) angeboten. Mitarbeitende und Studierende können mithilfe des in Kaiserslautern verabschiedeten Beschwerdeverfahrens bezogen auf Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt informell Anlaufstellen kontaktieren und/oder formell Beschwerde einreichen. Beschwerdestelle ist die Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie.
Dr. Cornelia Rövekamp
Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie
Geschäftsstelle Kaiserslautern
Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Prof. Dr. Francesca Vidal
Sitz: º£½ÇÖ±²¥ in Landau
T +49 (0) 6341 280-32770
E francesca.vidal[at]rptu.de
Stellv. Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Prof. Dr. Karina Pallagst
Sitz: º£½ÇÖ±²¥ in Kaiserslautern
T +49 (0) 631 205-5155
E karina.pallagst[at]ru.rptu.de
Büro der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten
Juliane Märdian
Bürgerstraße 23 I Raum 043 , EG
76829 Landau in der Pfalz
T +49 (0)6341 280-32771
Leitung
Natascha Compes M.A.
Bürgerstraße 23
EG Raum 053
T +49 (0)6341 280-32537
E natascha.compes (at) rptu.de
Geschäftsstelle Kaiserslautern Postfach 3049 Familienservice Kaiserslautern | Geschäftsstelle Landau Bürgerstraße 23 Familienservice Landau |