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Podiumsdiskussion zum Thema „Der Wolf in Rheinland-Pfalz: Grund zur Freude oder Grund zur Sorge?“

Podiumsdiskussion mit den Teilnehmenden der Veranstaltung
V.l.n.r.: Prof. Dr. Janpeter Schilling, Dr. Julia Poerting, Eckhard Fuhr, Stefan Kuntz und Jan Schöne © K. Hiller

Der Wolf ist zurück in Rheinland-Pfalz – aktuell geht man von fünf Rudeln aus. Am 16. März 2026 ging die Friedensakademie Rheinland-Pfalz im Haus am Westbahnhof im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Naturschutz der Frage nach, ob die Rückkehr des Wolfs ein Grund zur Freude oder zur Sorge ist. 

Nach einem Grußwort von Herrn Prof. Dr. Janpeter Schilling, wissenschaftlicher Leiter der Friedensakademie Rheinland-Pfalz, führte Dr. Lisa Lehnen, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in Landau (º£½ÇÖ±²¥), in das Thema ein. Im Anschluss teilten die vier Podiumsgäste ihre Perspektiven: Eckard Fuhr, Buchautor und Vorsitzender des Ökologischen Jagdvereins Brandenburg-Berlin, Dr. Julia Poerting, wissenschaftliche Mitarbeiterin von der Universität Heidelberg, Stefan Kuntz, Betreiber eines Bioland Weinguts mit Schulbauernhof, sowie Jan Schöne, Fachreferent für den Wolf für den NABU-Landesverband Sachsen. Janpeter Schilling leitete durch verschiedene Themen, unter anderem Herdenschutz, die Bejagung des Wolfs sowie seine gesellschaftliche und ökologische Bedeutung. Es wurde deutlich, dass der Wolf zwar für Nutz- und Hoftiere wie Schafe und Alpakas eine Bedrohung darstellt, für den Menschen in der Regel jedoch nicht. Eine zentrale Erkenntnis des Abends war zudem, dass die verschiedenen Ansprüche und Erwartungen aus Nutztierhaltung, Naturschutz und Jägerschaft zusammengedacht und zusammengebracht werden müssen, damit ein konfliktarmes Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf gelingen kann. 

Podiumsdiskussion mit den Teilnehmenden der Veranstaltung
V.l.n.r.: Prof. Dr. Janpeter Schilling, Dr. Julia Poerting, Eckhard Fuhr, Stefan Kuntz und Jan Schöne © K. Hiller